Löten: RGB-LED, DHT-Shield, RTC-Shield

Vorüberlegungen und Planung

Da die Lötkolben im Makerspace nicht einwandfrei funktioniert haben, wurde sich darauf geeinigt, dass einige Hardware-Teile zu Hause und einige später zusammen im Makerspace gelötet werden sollen.

Abb. 1: Schema der Verknüpfung der Shields untereinander

Bei Vorbereitungen zum Löten wurde sich an dem in Abbildung 1 zu sehenem Schema orientiert. Es fasst schematisch zusammen, wie die Hardware-Komponenten miteinander verbunden sein sollen.

Kurze Erklärung:

Links: Mikrocontroller + Display – soll Wetterzustand und die Temperatur draußen anzeigen

Mitte-Links: Mikrocontroller + RTC-Shield + Display – dieses Hardware-Modul soll die aktuelle Uhrzeit anzeigen

Mitte-Rechts: Mikrocontroller + DHT-Shield + Display – dieses Hardware-Modul soll die Luftfeuchtigkeit und die Raumtemperatur anzeigen

Rechts: Mikrocontroller + RGB-LED – dieses Hardware-Modul soll für eine individuell einstellbare Lichtstimmung sorgen

Das Löten

Geplant war, dass ein Teil der Hardware im Makerspace gelötet wird. Da im Makerspace nur eine Lötstation einigermaßen funktionstüchtig war, wurden in der Zeit nur ein paar Lötstellen an einem Mikrocontroller fertiggestellt.

Abb. 2: Löten im Makerspace Nr. 1

Auf eine feuerfeste Unterlage wurde ein Steckbrett gestellt, worauf mithilfe von Steckmodulen der Mikrocontroller angebracht wurde. Das sollte für Stabilität sorgen, um zu verhindern, dass sich der Mikrocontroller beim Löten bewegt. Das Ziel des Lötens war es die Pins des Mikrocontrollers mit einem Steckmodul zu verbinden, sodass auf den Mikrocontroller ein Shield gesteckt werden kann. Die leitfähigen Steckmodule würden dann dafür sorgen, dass das Shield mithilfe des Mikrocontrollers angesteuert werden kann. Während des Lötens kam auch eine Lötpumpe zum Einsatz. Die Werkzeuge (Entlötpumpe, Lötzinn und Lötstation) sind in Abbildung 2 zu sehen.

Abb. 3: Löten im Makerspace Nr. 2

Es wurde vorsichtig Lötzinn auf die Kontakte gegeben, um sie mit dem Steckmodul zu verbinden, wie in Abbildung 3 zu sehen ist. Dazu wurde das von sich aus feste, aber flexible Lötzinn mithilfe der Spitze des Lötkolbens erhitzt, woraufhin das Lötzinn schmolz und sich um die Kontakte der Pins legte.

Zu Hause wurden folgende drei Hardware-Einheiten gelötet (Abb. 4):

  • ‘Mikrocontroller + RTC-Shield + Display’
  • ‘Mikrocontroller + DHT-Shield + Display’
  • ‘Mikrocontroller + RGB-LED’
Abb. 4: fertig gelötete und zusammengesteckte Hardware-Einheiten; oben: Mikrocontroller + DHT-Shield + Display, links: Mikrocontroller + RTC-Shield + Display, rechts: Mikrocontroller + RGB-LED

Als Werkzeuge und Hilfsmittel kamen eine private Lötstation, eine Entlötpumpe, Lötzinn und ein alter Teller als provisorische feuerfeste Unterlage zum Einsatz (Abb. 5, Abb. 6, Abb. 7).

Abb. 5: Alter Teller als feuerfeste Unterlage; mit Steckbrett und einem gelöteten Werkstück
Abb. 6: kleine private Lötstation – bestehend aus einem Lötkolben
Abb. 7: Entlötpumpe und Lötzinn

Schon im Makerspace wurde kurz evaluiert, welche Steckmodule ausgewählt werden sollen und in welcher Art sie an die einzelnen Shields und Mikrocontroller angebracht werden sollen, damit der gewünschte Aufbau aus Abbildung 1 zustande kommt.

Im Folgenden (Abb. 8, Abb. 9, Abb. 10) sind die einzelnen fertig gewordenen Hardware-Einheiten in einem auseinandergebautem Zustand dargestellt, sodass einzelne Komponenten innerhalb einer Hardware-Einheit sichtbar sind, wodurch der Aufbau besser nachvollzogen werden kann. Es wird von links nach rechts gesteckt – rechts ist untern und links ist oben.

Abb. 8: Display + RTC-Shield + Mikrocontroller
Abb. 9: Display + DHT-Shield + Mikrocontroller
Abb. 10: LED-Shield + Mikrocontroller

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