Das fertige Modell und Verbesserungsmöglichkeiten

Anfang September wurde das Modell, mit allen Extras sowie der kompletten Hardware in der UniClock fertig eingebaut. Eine Ansicht des fertigen Designs finden Sie hier:

https://wp.uni-oldenburg.de/soft-skills-und-technische-kompetenz-wise20202021-sosepg-6/wp-content/uploads/sites/7447/2021/09/Rundumblick2.mp4

Abbildung 1: Messungen der UniClock

Mit Ausnahme der beiden Seitenwände (vorne und hinten), die größer sein mussten, um die 5 mm Dicke der linken und rechten Wand aufzunehmen, messen die Paneele jeder der Wände jeweils 100 x 100mm. Letztendlich passten die Wände schließlich so auf- bzw. aneinander.
Darüberhinaus wurde für das fertige Modell, die darüberliegende Decke der UniClock ebenfalls auf 100 x 110 mm erhöht.

Abbildung 2: Beispiel für zusätzliche Details, die in das Design integriert wurden

Letztlich wurden alle benötigten “Extras” integriert, wie zum Beispiel die USB-Anschlüsse, die Löcher zum Ablesen der Temperatur, ein Holzboden für die Unterseite des Designs, Gummifüße um Kratzgeräusche bei der Benutzung zu vermeiden und eine Scharniere zum Öffnen und Schließen der obigen Decke des Modells.

Abbildung 3: Unterseite des Designs- Holzboden und Gummifüße um Kratzgeräusche zu vermeiden
Abbildung 4: Scharniere zum Öffnen und Schließen der obigen Decke des Designs

Verbesserungsmöglichkeiten

Während der Durchführung des Projekts wurden einige Verbesserungsvorschläge bemerkt. Aus Zeitdruck und/oder Praktikabilitätsgründen wurden sie nicht in das Modell intergriert, da dies eine erneute Zerlegung des gesamten Gerätes bedeuten würde.

,,Omega-Clip”

Der erste Vorschlag war es, eine Art Omega-Clip zu verwenden, welcher mittels 3D-Druck hergestellt und schließlich an die drei Displays geklebt werden könnte, um die Mikrocontroller an den Wänden besser und eleganter zu befestigen. Das gesamte Design sollte so transparent und sauber wie möglich sein. Weiterhin wurde vermutet, dass es damit besser aussehen könnte, als das Klebeband. Es wurde jedoch klar, dass die 3D-gedruckte Form von außen immer noch genauso (wenn nicht sogar mehr) sichtbar wäre als das Klebeband, also wurde sich doch dagegen entschieden. In den Abbildungen fünf bis sechs ist das mögliche Design und das Aussehen eines solchen Clips zu sehen.

Abbildung 5: Omega-Clip Design
Abbildung 6: Omega-Clip als 3D Druck Entwurf

Verhakte Wände

Ein weiterer Verbesserungsvorschlag wäre, die Wände ,,eingehakt” zu gestalten (Abb. 7a und 7b), sodass sie ineinander rutschen. Dies hätte das Design möglicherweise schöner gemacht und den Bedarf an Sekundenkleber beseitigt oder zumindest reduziert. Unten ist ein Entwurf zu sehen, welcher zeigt, wie die Wände aussehen würden, wenn diese ineinander gleiten. Jedoch sollten die Wände oben flach gehalten werden, damit die Decke darauf liegen kann und die Unterseiten der Wände dadurch auch für den Boden des Geräts flach sind.

Abbildung 7a: Verhackte Wände Entwurf (LaserBox)
Abbildungen 7b: Verhackte Wände Entwurf

Auch hier hätte es Schwierigkeiten geben können, die genauen Abmessungen der Einkerbungen und der Wand zu finden, damit sie perfekt ineinander gleiten und gleichzeitig das Gleichgewicht und die Form des Geräts beibehalten können. Es hätte auch getestet werden müssen, ob es besser wäre, (1) die Einkerbungen allein als Einkerbungen an den Außenkanten der Wände zu haben oder (2) als kleine Löcher und durchdringende Einkerbungen an jeder Wand, damit sie ineinander gesteckt werden könnten. Auch hier hätte es einer präzisen Messung bedurft, um das Gleichgewicht der Struktur zu erhalten, während sich das Gesamtgerät vielleicht ästhetisch nur minimal verbessert hätte. Aus diesen Gründen hat sich die Projektgruppe dagegen entschieden.

Sauberer Arbeiten

Insgesamt hätte mit einer saubereren Arbeitsmethode, das Design verbessert werden können. An einen Plan oder eine generelle Methode, die Acrylglasplatten trotz Sekundenkleber sauber zu halten, wurde nicht gedacht, was leider zu einem etwas trüben Aussehen der Wände führte. Unter anderen Umständen müsste ein Plan erstellt werden, um dies zu vermeiden.


			

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