


Wir hatten die Aufgabe, im Handapparat nach Künstler*innen zu recherchieren, die wir interessant finden und daraus Blätter mit Werken und Informationen zu erstellen. Ich habe mich für Pia Fries, Farhad Moshiri und Cecily Brown entschieden.
Farhad Moshiris Kunst ist inspiriert von Pop Art und beinhaltet öfters sozio-politische Kommentare (besonders in Bezug auf sein Heimatland: dem Iran). Bekannt ist er für seine Werke mit Glitzersteinen, Skulpturen und bemalte Gläser. Bei den ausgewählten Gemälden hat Moshiri erst die Motive gemalt, bevor er die Glitzersteine aufgeklebt hat. Mich hat diese Arbeitsweise fasziniert, weil es sich um so viele akkurat platzierte und sorgfältig ausgewählte Steine handelt.
Pia Fries hat von Beginn an die gewohnte Vorstellung des Bildes als Abbild der Realität hinterfragt. Sie arbeitet vorrangig mit Öl und Siebdruck auf Holz. Ihre abstrakten Werke zeichnen sich durch sichtbare Weißflächen, häufig reine Farben und einen sehr pastosen Farbauftrag aus. Ich hab Pia Fries ausgewählt, weil mich ihr extrem drei-dimensionaler Farbauftrag fasziniert hat. Ich finde die Strukturen, die sie mit der Farbe bildet sehr interessant. Außerdem sind ihr Umgang mit Freiflächen und ihre Kompositionen sehr außergewöhnlich.
Cecily Brown ist bekannt geworden durch großformatige expressive Bilder mit erotischen Motiven. Sie arbeitet vorrangig mit Öl auf Leinwand und einem deckenden Farbauftrag. Dabei werden die Farben teils alla prima ineinander gemischt. Ich habe Cecily Brown ausgewählt, da mich der Farbauftrag fasziniert. Außerdem finde ich es interessant, wie es in der expressiven Abstraktion durch das Detailreichtum (und die Bildtitel) immer wieder flüchtig dazu kommt, dass man Menschen oder Ähnliches in ihren Werken erkennt.