Das Ziel der Übung ist es, zwei schwarz-weiß-Fotografien einfarbig mit lasierender Acrylfarbe in ein eigenes Bild zu übertragen. Bei den schwarz-weiß-Fotografien handelt es sich zum einen um ein Bild mit Landschaftsmotiv und zum anderen um ein Bild mit einem architektonischen Motiv. Hierbei stehen die Auseinandersetzung mit Helligkeitsstufen, den Proportionen des Bildes und der Gegenstände untereinander, sowie der perspektivischen Verzerrung im Vordergrund.
Bei der Übertragung der Motive auf das neue Bild habe ich mit lasierenden Farbschichten angefangen und mich zu den zunehmend nicht-lasierenden Farbaufträgen vorgearbeitet. Hierdurch konnte gewährleistet werden, dass die helleren Schichten bei falschen Proportionen etc. durch die dunkleren Farbschichten wieder verdeckt werden können. Besonders relevant ist es, die einzelnen Farbschichten trocknen zu lassen, damit sich die einzelnen Schichten nicht miteinander vermischen und somit das ungeplante Zerfließen der Farbe verhindert werden kann.


Die Übung fand ich besonders hilfreich, um den eigenen Blick für die Proportionen, die Größenunterschiede, die Helligkeiten, aber auch die Perspektive im Bild zu verbessern. Besonders faszinierend finde ich, dass sich Acrylfarbe, wenn sie mit Wasser verdünnt wird, ähnlich wie Aquarellfarbe verwenden lässt. Dieser Aspekt war neu für mich und ich konnte diese neu erlernte Technik gut in den zwei Übungen ausprobieren.
Der Aspekt der Übung, dass die Farbe nicht einfach wegradiert oder mit einer anderen Farbe überdeckt werden konnte, war für mich vor allem zu Beginn eine Herausforderung. Da Korrekturen von dunkleren Farbaufträgen kaum möglich waren, musste jeder Pinselstrich gut überlegt sein.