Am 8.3. gegen 19:55 Uhr wurde bei uns in der Region über den südwestlichen Horizont eine große Erscheinung gesehen, die bei vielen dazu geführt hat, dass die Polizei informiert wurde. Verglüht ist jedoch ein etwa 0,5-1m großes Objekt aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Aufnahmen konnten auch in Oldenburg gemacht werden. Zusammenfassungen finden sich unter hier
Type: Ia supernova, confirmed by spectral analysis with best match to “normal” SN Ia (zₕₒₛₜ ≈ 0.002722, or ~40–45 million light-years distance)
Host Galaxy: NGC 7331, an edge-on spiral galaxy in the constellation Pegasus, sometimes referred to as a Milky Way analogue. Its apparent magnitude is ~10.4
Discovery Date: 14 July 2025 by the GOTO robotic survey (Gravitational-wave Optical Transient Observer)
The following star fields can be used to perform photometric calibrations using standard stars and the AAVSO PHOT software. For Seestar use Jnow coordinates!
Im Rahmen der Kooperation mit der Plattform SLOOH (www.slooh.com) konnten wir im Sommer 2025 erste Remote-Teleskope auf Teneriffa installieren. Die beiden kleinen Smart-Teleskope (Seestar S30 und S50) sind im Dome1 untergebracht und werden mit einem in Oldenburg entwickelten Aufbau ferngesteuert. Sie ermöglichen uns die Anwendbarkeit dieser neuen Techniken weiter zu evaluieren.
Einer unserer Studenten wurde im Februar bei Slooh mit dem Gravity Award ausgezeichnet. Seine Beobachtung und Beschreibung des Orions-Nebels wurde am 27.2. geehrt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen Auszeichnung! Die „kurze“ Laudatio ist hier zu sehen.
Das Tiny Observatorium wird zurzeit bei der B-Wohnen ausgebaut und wird Anfang Juli an die Uni kommen. Dort wird dann das Teleskop-Equipment eingebaut! Eine Einweihung ist für den 21.7. geplant!
Ein Projekt im WS 2022/23 der Vorlesung ‚Einführung in die Astronomie und Astrophysik sowie Analysen im Rahmen von Schuldpraktika im gleichen Zeitraum.
Verwendet wurde die Webpage Radiance Light Trends die Daten des VIIRS Instrumentes auf dem SUOMI NPP Satelliten auswertet. Verwendet wurden die VIIRS DNB Zero Point Corrected Daten aus den Jahren 2012-2022. Ausgewertet wurden etwa 150 Ortschaften (je 2 pro Student)
Trends der Lichtemission
Es wurden 6 Kategorien erstellt und die Lichtemission der Ortschaft mit einem Polygon umlegt. Dabei wurde keine Rücksicht auf tatsächliche Ortsgrenzen gelegt. Analysiert wurde die aufsummierte Radianz pro Monat. Als Maß für den Trend wurde die angenommene prozentuale Änderung pro Jahr angenommen, die von der Software ausgegeben wird.
Es ist zu beachten, dass der Fehler in den Daten durch diese Analysen, abgeschätzt aus Stichproben etwa 30% betragen kann (unabhängig von der Varianz der Messungen und Emissionen des VIIRS). Eine Ortschaft mit einem Trend von etwa 10%/a kann demnach etwa zwischen 7-13 % liegen. Die Eingruppierung der Ortschaften (siehe weiter unten, wurde daher lediglich in 5 Klassen vorgenommen). Die Daten sollten als Indikator für weitere detailliertere Analysen gesehen werden.
Beispiel Oldenburg:
Polygon zur Analyse der Emission OldenburgsTrendline der Lichtemissionen Oldenburgs, der Delta-Wert ist unten links zu sehen.
Überblick Deutsches/Niederländisches Wattenmeer
Überblick Schleswig-Holstein/Dänemark
Schleswig-HolsteinDänemark
Detailkarten
(alle Bilder wurden erstellt von J. Stillfried)
Tabellarische Analysen
Die Tabelle zeigt Beispiele zur Lichtemission/Kopf in Orten ab ca. 10.000 Einwohner sowie zur Auswirkung der Energiesparverordnung, die in Deutschland seit Oktober 2022 gilt.
(J. Uhden, P. Fuhrmann)
Emission/Einwohner: Deutlich zu sehen ist, dass tendenziell die Lichtemission/Einwohner mit der Anzahl der Einwohner steigt (aufgrund der sich ändernden Infrastruktur vom ländlichen zum urbanen Leben). Besonders hohe Emissionen weisen zudem Städte mit größeren Häfen oder Industriekomplexen auf.
Auswirkung des Energiesparverordnung: Es ist zu beachten, dass der Rückgang, also die „Erhöhung“ der Verdunkelung angegeben ist. Die Änderung wurde gegen den Mittelwert der Oktobermessungen der Jahre 2019-2021 berechnet.
„Pfeile“ die nach oben zeigen, deuten danach auf eine Erhöhung der Dunkelheit hin (siehe auch typische Einteilung nach mag/arcs^2).
The Eta Carina Nebula is famous for his name-giving massive double monster star system (more than 100 and 80 solar masses, 4-5 million-times more luminous than the sun), well known for his star forming regions and ultra-hot, massive/short living stars. However the region also lies in a neighbouring arm of our galaxy… the Carina-Sagitarius arm lays next to our Orion-Arm (in fact it is one arm closer to the center).. We are lying in the inner rim of the Orion arm… so the Eta-Carina nebula is sending us greetings directly from
the ‚other‘ side (see second post in comments).. and maybe soon a great Supernova explosion.
84 min r,g,b; 168min l with SLOOH Chile2, automatic processing, Topaz (sharpening) and Lightroom (final adjustments).
Image 2: Position of the Eta Carina Nebula in the Milky Way. The distance to the sun is between 6500-10000 Lj.. (yes we do not know it better!) Region is marked ‚red‘ in the image from Wikipedia
Image was taken in Oldenburg during two nights with 2 Stellinas running at the same time resulting in approx. 13h rgb image. Postprocessing with Pixinsight, Lightroom and Topaz AI.